Texter/in im Home-Office

Texter/in im Home-Office

Texter/in im Home-Office ist eine der Tätigkeiten, die du quasi von überall auf der Welt ausüben kannst. (Hierbei vorausgesetzt, du arbeitest mit einem Laptop, denn mehr brauchst du für diese Art der Tätigkeit nicht) Zudem ist noch eine Internetleitung erforderlich 😉 – aber die bekommst du heute ja auch schon fast überall. Wenn du im Home-Office arbeitest, reicht dein Rechner vollkommen aus, den du jetzt auch schon nutzt. 

Die Vergütung ist genau so vielseitig wie die Art der Texte, die verfasst werden sollen. Beim Honorar geht es doch tatsächlich bei 1 Cent pro Wort los, bis hin, dass du 10 Cent oder sogar noch mehr, pro Wort erreichen kannst. Texterbörsen zahlen generell schlecht, da sie ja auch noch an dem pro-Wort-Preis etwas verdienen wollen.  

Unter Texter/in versteht man, dass du kreative Texte eigenständig erstellst, auf jeden Fall Unikate ablieferst, die nicht irgendwo kopiert wurden. In der Regel gibst du auch mit Übergabe und Vergütung der Texte deine Rechte an diesen, ab.  

Viele Texte setzen eine gute Recherche voraus, wichtig ist zudem, dass du die deutsche Rechtschreibung und auch Grammatik beherrscht und das SEO-optimierte Texte für dich kein Fremdwort ist, denn auch das ist oftmals Voraussetzung.

Welche Texte werden gesucht?

Die Liste ist lang und du kannst quasi aus allen Bereichen Aufträge bekommen, wie zum Beispiel:

 

  • Texte für Blogbeiträge aller Art
  • Artikel- oder Produktbeschreibungen aller Art
  • Als Ghostwriter ein Buch für jemanden schreiben
  • Webseiten, für die passende Texte gesucht werden
  • Überarbeiten oder ergänzen von Texten auf bereits bestehenden Webseiten
  • Texte für die Reisebranche, wie beispielsweise Reiseberichte für eine Webseite oder deren Blog verfassen, Reise-Routen beschreiben, usw. 
  • gleiches in etwa für die Hotelbranche
  • Podiumsreden erstellen
  • Trauerreden verfassen
  • Hochzeitsreden verfassen
  • Verse, Sprüche oder Glückwunschtexte erstellen 
  • die Palette ist noch lang, dies waren nur ein paar Beispiele … 
Texterbörsen Ja oder Nein?

Nun ja, das muss jeder selbst entscheiden. Ich persönlich bin kein Freund von Texterbörsen, da sie u. a. auch viel zu schlecht bezahlen. Ein Vorteil ist, wenn du einmal dort Fuß gefasst hast, hast du sicherlich genug Aufträge, da die Texterbörsen ständig Aufträge nachliefern. Kundenkontakt zum jeweiligen Auftraggeber hast du in der Texterbörse nicht. 

Wenn du dir selbst Aufträge suchst, hat dies immer den Vorteil, dass du direkt mit dem Auftraggeber in Verbindung stehst, individuell alles besprechen kannst und wenn dein Kunde zufrieden ist, folgen sicherlich weitere Aufträge oder dein Kunde empfiehlt dich weiter. 

Vor einiger Zeit habe ich einen tollen Artikel in Netz gelesen, den ich euch hier auch gerne einmal nennen möchte, es ist so viel wahres dran … aber lest es selber: Gibt es ein Leben außerhalb der Texterbörsen? – Ebenso noch einen Erfahrungs-Bericht für euch, was ihr z.B. bei Textbroker verdienen könnt. 

In diesem Zusammenhang liegt mir auch das Thema "Ghostwriter" noch sehr am Herzen ...

Auf den sogenannten “billige-Arbeitskräfte-Portalen” tummeln sich etliche Auftraggeber, die Schreiberlinge suchen, die ihr geplantes Buch für 1,2 Cent pro Wort schreiben. Ihr Lieben, … ihr erstellt für diese Auftraggeber für eine derart schlechte Bezahlung zum Beispiel einen kompletten Ratgeber. Da ich selbst Autorin bin und u. a. auch Ratgeber schreibe, weiß ich, wie viel Arbeit dahinter steckt. Dein Auftraggeber lädt deine geschriebenen Texte bei Amazon hoch, nachdem er sie formatiert hat, lässt sich für eine ebenso schlechte Vergütung noch ein Cover erstellen und verdient sich u. U. ne goldene Nase daran, je nach dem, wie fit er darin ist, seine Bücher zu vermarkten. 

Wenn ihr doch eh schon für diese sog. Möchte-gern-Autoren diese Leistung erbringt, dann schreibt doch lieber für euch selbst und veröffentlicht eure Texte als Taschenbuch oder eBook bei Amazon oder ähnliche Anbieter, da habt ihr langfristig gesehen, wesentlich mehr von. Lest dazu auch einmal meinen Beitrag: Bücher & eBooks schreiben.

Anders verhält es sich mit Autoren, die vielleicht keine Zeit haben, ihr Skript in eine druckfähige Datei zu übertragen. In diesem Fall hat der Autor aber bereits seine Texte fertig, die ihr dann nur übertragen und ggf. textlich ein wenig anpassen sollt. Hier wird dann auch vernünftig bezahlt. 

Deine Geschäftsausstattung

Als Texter/in solltest du auf jeden Fall eine eigene Unternehmenspräsentation haben. Sie ist das Minimum für jeden, der daran interessiert ist, Aufträge zu generieren. Wenn du nur online deine Aufträge ablieferst, reicht meistens eine Internetseite. Hast du aber Kunden vor Ort, für die du online beispielsweise Texte erstellst, so solltest du dir vielleicht auch Visitenkarten erstellen lassen. Lese dazu meine beiden Beiträge, die ich hier in dem Absatz verlinkt habe. 

Zudem benötigst du gängige PC-Software wie beispielsweise Office (Das du nicht mit illegal heruntergeladener Software arbeitest, versteht sich von selbst, nicht wahr?)

Sinnvoll ist auch ein Drucker in Form eines Kombigerätes (Multifunktionsdrucker). Es gibt immer Situationen, dass ein Dokument mal eingescannt oder ausgedruckt werden muss, usw. – von daher lohnt die Anschaffung auf jeden Fall, falls du noch kein Gerät hast. Ich habe gute Erfahrungen mit Canon gemacht und für den Anfang reicht dieses Gerät vollkommen aus.

Ein Headset zum Telefonieren ist sehr nützlich, aber nicht zwingend notwendig. Es ist halt immer von Vorteil, wenn Telefongespräche mit Kunden, bzw. auch deinem Auftraggeber stattfinden, dass du die Hände frei hast und dir Notizen machen kannst oder falls du zeitgleich am Rechner etwas schreiben musst, während du telefonierst, usw. 

Es gibt unzählige, gute Headsets für Festnetz-Telefonie oder für PC-Telefonie, in allen erdenklichen Ausführungen und Preislagen. Im Laufe der ganzen Jahre habe ich so einige Headsets ausprobiert, von denen manche wirklich eine Katastrophe waren, andere wiederum gut waren und ihren Zweck erfüllten. Empfehlen kann ich die Headsets von Sennheiser, die es auch in allen Preislagen gibt, damit habe ich auch lange Zeit gearbeitet. Für den Anfang gibt es um die 30 Euro schon recht gute Headsets.